Stacheldraht und Gastfreundschaft. Von Salmerón nach Viana de Mondéjar, 4. Tag

Montag, 5. Juni 2017

Obwohl Salmerón – laut Wikipedia – gerade mal 170 Einwohner hat und höchstwahrscheinlich nur ein Teil dieser Einwohner tatsächlich das ganze Jahr über hier lebt, können offenbar zwei Bars nebeneinander existieren. Sie haben sich mit ihren Öffnungszeiten arrangiert. Nun sitze ich in der zweiten Bar, „El Cazador“, beim Frühstück.

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Pfingststurm. Von Villaconejos nach Salmerón, 3. Tag

Sonntag, 4. Juni 2017

Nach fünfeinhalb Stunden Schlaf fällt das Aufstehen heute besonders schwer. Die erste Ortschaft, in der ich vielleicht auf einen Kaffee hoffen kann, ist sechzehneinhalb Kilometer entfernt, und bis Salmerón, dem heutigen Ziel, sind´s immerhin gute 28 Kilometer. Heute ist Pfingstsonntag, die Dorfbewohner träumen bestimmt noch alle in ihren Betten! Nur Michelles Bett ist schon wieder leer, erstaunlich, welche Energie diese Frau hat – aber offenbar ist sie eine Lerche, und ich bin eben eine Eule. Weiterlesen „Pfingststurm. Von Villaconejos nach Salmerón, 3. Tag“

Im Land der Bodegas. Von Villar nach Villaconejos, 2. Tag

Samstag, 3. Juni 2017

Ochsenblutfarbene Erde“ – diesen Ausdruck las ich einmal vor langer Zeit bei einem Autor, der über spanische Landschaften schrieb. Damals wusste ich nicht, welche Farbe das Blut von Ochsen hat. Jetzt sehe ich, was gemeint war, satt und feucht umgibt es mich, das Ochsenblutfarbene, und in schweren Klumpen klebt es an meinen Stiefeln. Es regnet. Weiterlesen „Im Land der Bodegas. Von Villar nach Villaconejos, 2. Tag“

Rote Erde, roter Mohn. Von Cuenca nach Villar de Domingo García, 1. Tag

 

Freitag, 2. Juni 2017

Der erste Wegweiser nach Santiago, zwischen dem Universitätscampus von Cuenca und einem Lidl-Markt. Hinaus ins Land!

Den Vormittag habe ich noch in der Stadt verbracht. Michelle war ganz leise vor Sonnenaufgang aufgebrochen, ich hatte es nur im Halbschlaf bemerkt. Ich habe noch einmal die „Señora de la Luz“ besucht – eine Art Pilgerstab mit einem Lichtlein trug sie in der Hand, und ich bat sie, auch mir damit zu leuchten auf meinem Weg. Das Blumenmeer, das sie umgab, war aus Plastik – aber es duftete! Weiterlesen „Rote Erde, roter Mohn. Von Cuenca nach Villar de Domingo García, 1. Tag“