Asphalt und ein „Lost Place“. Von San Esteban de Gormaz nach Quintanarraya, 12. Wandertag

Dienstag, 13. Juni 2017

Halb Neun ist es, die Luft ist noch frisch und angenehm, Schwalben jagen über den Himmel, ein Bauer pflügt seinen Acker. Heute früh musste ich erst wieder die ganze Stadt durchqueren, weil das „Hostal Moreno“ am „falschen“ Ende von San Esteban liegt, aber so hatte ich Gelegenheit, zu frühstücken, Essensvorräte zu bunkern und Nuestra Señora del Rivero noch einmal im klaren Morgensonnenlicht zu bewundern. Der Weg aus der Stadt hinaus war einfach, die „Calle Mayor“ entlang und dann immer geradeaus… Kurz nach der Unterquerung der N122 zeigt ein Wegweiser die Ortschaften an, die ich auf der heutigen Etappe nach Quintanarraya durchqueren werde. Dreißig Kilometer stehen mir bevor, auf denen mich aber sechs Dörfer erwarten – willkommene Abwechslung und vielleicht sogar eine geöffnete Bar… Ups, da hätte ich doch glatt fast den Pfeil übersehen! Ziemlich unauffällig weist er auf einen Feldweg nach rechts, weg von der Straße.

Nach der gestrigen Kurzetappe, dem guten Essen und dem gemütlichen Bett ist das Wandern heute der reinste Genuss. Sanft schlängelt sich der Weg zwischen Äckern dahin, durch ein Pinienwäldchen, in gemächlichem Auf und Ab. Die Farben leuchten in der klaren Luft, das Gelb der fast reifen Gerste, das Rot der Erde, das Blau der fernen Berge. Es muss die Sierra de la Demanda sein, die sich da vorne, im Norden, ausstreckt… gerade zehn Monate ist es her, dass ich von dort herüber gekommen bin! Hier blüht nun auch wieder der Mohn, und die Rehe spazieren in den Feldern. Gerade hüpft ein Bock mit lautem Gebell davon! Im Schatten einer Gruppe aus Steineichen gönne ich mir ein zweites Frühstück, Pfirsiche, Brot und Wasser – wie schön, wenn der Rucksack mit leckeren Sachen gefüllt ist.

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Matanza de Soria kommt in Sicht. Nach sanftem Abstieg treffe ich wieder auf das Landsträßchen und bin auch schon im Dorf. Während ich mich an der Quelle labe, begrüßt mich ein Mann, der im Garten arbeitet. Ein anderer erklärt mir, dass hier eine Schlacht gegen die Mauren stattgefunden habe. Eine Katze lauert auf eine Beute, macht einen Satz, hat eine Eidechse im Maul. Eine Frau bietet mir an, mich im Auto nach San Esteban mitzunehmen… Hier, im Einzugsgebiet von San Esteban, wo es einige Arbeitsmöglichkeiten gibt, sind die Dörfer ein bisschen bewohnter. Von so freundlichen und offenen Menschen!

Bis Villálvaro laufe ich an der Straße entlang, ein paar Autos rasen vorbei. Mannshohe Königskerzen ragen wie gelb brennende Fackeln in den blauen Himmel. Am Ortseingang empfängt mich eine Stele, die darauf hinweist, dass ich mich hier in einem renommierten Weinbaugebiet befinde – Ribera del Duero. Nur Weine, die in einem höchstens 35 Kilometer breiten Gebiet entlang des Rio Duero wachsen, dürfen diese Ursprungsbezeichnung tragen. Ich freue mich an dem Leben, das sich in Villálvaro regt, Hühner laufen da herum, der Hahn kräht, ein alter Mann schiebt eine Schubkarre, ein anderer mit Krücken begrüßt mich mit dem üblichen „mucho calor!“, dem geradezu obligatorischen Stöhnen über die Hitze, das als Aufforderung zu einer kleinen Plauderei oder einfach als Ausdruck der Anteilnahme aufgefasst werden kann. Alles gibt es hier, was man in so einem Dorf braucht, die Post, das „Consultorio local“, eine Bar, eine Kirche, Ställe aus Lehmziegeln, ein Traktor, ein Brunnen, ein Rastplatz im Schatten… Ich halte mich nicht lange auf, folge den gelben Pfeilen auf einen Feldweg, auf ein erdfarbenes Kirchlein zu, das ganz verlassen in der landwirtschaftlich genutzten Ebene liegt. Überraschenderweise zweigt der Weg circa 200 Meter vor der Ermita nach rechts ab. Soll ich mir, als passionierte Kapellensammlerin, so ein verlockendes romanisches Kleinod einfach entgehen lassen? Der kleine Abstecher muss schon drin sein! Die Ermita Virgen de las Lagunas ist wohl vor nicht allzu langer Zeit renoviert worden. Viel Altes ist nicht erhalten, aber ein hübscher Platz ist es allemal. Die Tür scheint einen Spalt breit offen zu stehen, aber das entpuppt sich als Täuschung, sie ist schräg eingebaut worden, und eine Glasscheibe in der vermeintlichen Öffnung ermöglicht den Blick ins Innere.

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Eine halbe Stunde später hat mich die Landstraße wieder, aber die hat ihren Charakter fatal verändert. Breit, schwarz, ganz neu ausgebaut. Der frische Asphaltbelag schmort in der Hitze, dünstet Gestank aus, vernebelt mir den Kopf. Wie kommt jemand auf die Idee, viel Geld und Aufwand in den Ausbau einer Straße zu stecken, die so gut wie niemandem nützt? Hier fährt vielleicht alle drei Stunden einmal ein Auto… Aha, da steht eine Tafel: „Verbesserung der lokalen Infrastruktur. Von der Europäischen Union mitfinanziertes Projekt“. Irgendwo muss das Geld der Europäischen Union ja verbaut werden… Während ich mich nach einer Möglichkeit umsehe, der klebrigen Fahrbahn auszuweichen, versuche ich, inneren Gleichmut zu bewahren. Dank dieser Baumaßnahme haben wohl eine Zeitlang einige Arbeiter etwas Geld verdienen können, vielleicht Leute aus der Gegend, sofern nicht auch hier Gastarbeiter im Einsatz waren, aber auch denen sei es freilich vergönnt… Da taucht nun tatsächlich ein Auto hinter mir auf, hält an, der Fahrer lädt mich zum Mitfahren ein – aber diesmal lehne ich dankend ab, aus einem Bauchgefühl heraus. Außerdem bin ich kurz vor Zayas de Báscones, und dieser Ort macht mich neugierig. Also kämpfe ich mich tapfer vorwärts und versuche dabei so wenig wie möglich zu atmen.

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Zayas de Báscones entpuppt sich als eine merkwürdige Ansammlung großflächiger Lagerhallen mit Blechdächern, offenbar für landwirtschaftliche Zwecke. Dahinter versteckt sich eine Kirche mit Glockenturm und Vorbau. Dieses Gotteshaus ist seit Langem sich selbst überlassen geblieben. Geheimnisvoll. Ein „Lost Place“! Ich werde ganz aufgeregt, als ich mich nähere. Säulen aus verwittertem Holz tragen das Vordach, und darunter versteckt sich ein schönes romanisches Portal, vor dem aber irgendwann eine Holztür angebracht wurde, auf ungeschickte Art mit Zement an die alten Säulen geklebt. Überall ist herumgeflickt, die Balken, das Dach notdürftig erneuert. Graffities aus inzwischen schon historischer Zeit – ein „Paco“ hat sich Anno 1955 verewigt, da war ich noch nicht geboren, und niemand hat seither etwas an diesen Wänden verändert. Eine Holztür an einem der Anbauten lässt sich öffnen – Schutt und übrig gebliebene Dachziegel liegen herum. Und ein großer Knochen. Eine eigenartige Stimmung geht von dieser Kirche aus. Vor vielleicht achthundert Jahren wurde sie mit großer Kunstfertigkeit errichtet, zu einer Zeit, in der der Glaube die zentrale Rolle im Leben der Menschen innehatte – gerade hier, im Grenzgebiet zwischen dem maurischen und dem christlichen Spanien, das zu Beginn des zweiten Jahrtausends von Schlachten, ständigen Hin- und Her-Eroberungen geprägt war… Was mag sich hier im Lauf der Jahrhunderte abgespielt haben? Feste, Rituale, Bitten der Verzweiflung und Lieder der Freude, innige Hingabe der Seelen an Gott…und vielleicht, nein, ganz bestimmt ist etwas von all den Gebeten von diesen Mauern eingesogen worden, haftete der Kirche noch an, eine Zeitlang wenigstens, während die Menschen an ihr herumgebaut haben, gemäß ihren jeweiligen Bedürfnissen, aber irgendwann wurde sie verlassen und vergessen… Was mag ihr weiteres Los sein? Diese Kirche hier berührt mich tief und eigenartig. Später, zu Hause, versuche ich, etwas über sie herauszufinden, mit wenig Erfolg – nur dies, und es ist für die Pilger von nicht geringer Bedeutung: sie ist dem Apostel Jakobus geweiht.

Ich möchte diesen besonderen Ort nicht gleich verlassen, eine Mittagspause bietet sich an. Im Gras, im Schatten eines Baumes, packe ich Brot, gelbe Rüben und Oliven aus. Tauben gurren, Fliegen summen. Ein leichter Wind bewegt die Blätter. Eine Ameise müht sich mit einem Brösel meines Brotes ab, eine zweite kommt dazu, sie rupfen meinen Brösel hin und her. Drüben auf der Straße fährt ein Mähdrescher vorbei. Ich falle in eine Art Halbschlummerzustand… nicht lange, ich muss weiter.

Nein, das ist nicht wirklich schön auf der neuen großen Straße. Heiß, wenig Schatten, wenig Wind, die Teerdämpfe beißen mich in der Nase, machen mir Kopfweh. Die Ruta de la Lana vereint sich nun wieder mit dem Camino del Cid, die beiden Wege hatten sich zwischenzeitlich getrennt. Irgendwann ist eine Kuppe überwunden, es geht abwärts, nach einer guten Stunde sehe ich Alcubilla de la Avellaneda. Ich renne auf die ersten Häuser zu, denn da endet der höllische Teer. Geschafft! Ein Bächlein, der Rio Pilde. Und ein Brunnen. Es ist kein ganz kleiner Ort, dieses Alcubilla, eine Bar sollte es hier geben… Von irgendwo her höre ich Männerstimmen, ein Disput, der klingt, als würde er gewiss nicht im Trockenen stattfinden… aber ich laufe durchs ganze Dorf und wieder zurück, bis ich den Eingang zu dem Lokal entdecke, eine unscheinbare Tür und dahinter eine Treppe in den ersten Stock, wo eine weitere Tür in einen Raum mit ein paar Tischen und einer Bartheke führt. Recht privat erscheint mir das hier, ich bin wohl im Dorfwohnzimmer gelandet, wo ein Teil der männlichen Einwohnerschaft Wichtiges zu besprechen hat. Dass es wichtig sein muss, schließe ich daraus, dass ich zwar meine Cola bekomme, aber nicht weiter beachtet werde, und so halte ich mich auch nicht lange auf. Vier Uhr nachmittags ist es, bis zu meinem Ziel habe ich noch etwa zwei Stunden. Genug Zeit also, um im Schatten zu warten, bis die Hitze etwas nachlässt. Im kleinen Park neben dem „Frontón“, der obligatorischen Pelotahalle – die in fast keinem Dorf fehlen darf – und dass sie fast immer ein störendes architektonisches Element zwischen den alten Häusern darstellt, ist dabei völlig irrelevant – im Schatten der Bäume also hänge ich meine Füße ins Bächlein. Tische und Bänke gibt es hier und kleine gemauerte Feuerstellen, acht Stück nebeneinander. Um diese gemeinschaftlichen, öffentlichen Einrichtungen zum Spielen, Grillen und Feiern beneide ich die Spanier! Um Fünf ist meine Siesta beendet und ich biege hinter der „Casa Consistorial“  in die „Calle de las Bodegas“ ein. Hier reihen sich die Eingänge zu den Weinkellern nebeneinander. Ein gelber Pfeil und eine Entfernungsangabe: 7,5 Kilometer nach Hinojar del Rey, meine Wegbeschreibung hat schon wieder geschummelt, danach wären es nur sechs Kilometer, aber was soll´s – Hauptsache, kein Teer mehr! Ein neu angelegter Forstweg lässt mich zwischen Kiefern und Steineichen wieder an Höhe gewinnen. Oben finde ich mich in einer parkartigen Hochebene mit trockenen Wiesen und freistehenden alten Bäumen. Hier gab es ein mit Mauern eingefriedetes Gehöft, von dem jetzt nur noch die Ruinen übrig sind. So ein herrlicher Platz! Schon wieder würde ich am liebsten verweilen, womöglich hier sogar mein Nachtlager aufschlagen… aber jetzt ruft Michelle an und möchte wissen, wo ich bin. Sie ist schon vor einiger Zeit angekommen in Quintanarraya.

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Bald ist die Hochfläche überquert, der Blick öffnet sich ins Tal. Gegenüber erhebt sich ein markanter Tafelberg – dahinter muss das Kloster Santo Domingo de Silos liegen. Unbemerkt habe ich die Provinz Soria verlassen und bin in der Provinz Burgos angelangt. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass das einen Unterschied macht – in Hinojar del Rey sind die Gebäude wieder aus Stein statt aus Lehm, alles scheint mir viel aufgeräumter, Blumen blühen vor den Häusern, und sogar Mülleimer gibt es hier! Vielleicht liegt es aber einfach daran, dass das Ankommen in der Provinz Burgos etwas von Heimkommen hat. Etwas Vertrautes, denn meine Wege haben mich schon einige Male durch diese Gegend geführt. Dort im Nordwesten, eine Tagesreise entfernt, liegt Palacios de la Sierra und dahinter, hoch oben in der Sierra de la Demanda, die Lagunas de Neila, von wo aus ich im letzten Sommer Silos erreicht habe. Und die Gegend zwischen Silos und Burgos habe ich vor Jahren durchstreift und Orte entdeckt, die mir unvergesslich geblieben sind, die Ruinen von San Pedro de Arlanza, das westgotische Kirchlein von Quintanilla de las Viñas… ach, wenn ich ein, zwei Tage mehr Zeit hätte! Wie gerne würde ich dort noch einmal hingehen. – Aber jetzt laufe ich durch Hinojar. Unterhalb der Kirche sind auch hier die Bodegas in den Berg gegraben. Gerade, als ich den Fluss überqueren möchte, kommt ein Schäfer mit seiner Herde des Wegs. Er hat keine Eile, ich auch nicht. Eine Begegnung mit einem Schäfer ist stets etwas Kostbares für mich, ich weiß nicht, warum. Er führt mich zum „besten Brunnen“ im Ort, der ist ein bisschen abseits vom Weg, am Kinderspielplatz, gemeinsam schöpfen wir von dem erfrischenden Lebensquell.

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Eine halbe Stunde noch nach Quintanarraya, ein Spaziergang über den flachen Hügel. Das Licht ist wieder sanft und golden geworden, diese Abendstunden sind meine liebste Wanderzeit. Ganz still und friedlich ist die Ankunft im Dorf jedoch nicht unbedingt, das Heulen einer Motorsense empfängt mich schon von Weitem. Im Zurückblicken erkenne ich die Silhouette des Cid Campeador, wie er mit vorgestreckter Lanze über den Hügel galoppiert… an eine Wand gemalt. Der „Camino del Cid“ ist populärer als die „Ruta de la Lana“. Ob es einen Unterschied macht, welchen Weg man wählt? Abgesehen davon, dass die Richtung gegenläufig ist? Für mich ist klar: ja, natürlich macht es einen Unterschied, ob ich den Weg gehe, der ein Heiligtum zum Ziel hat, oder ob ich den Spuren eines kampferprobten Helden folge, auch wenn die geographischen Gegebenheiten dieselben sind – der „Weg“ ist zu einem beträchtlichen Teil etwas, was im Kopf und im Herzen geschieht.

Die erste Anlaufstelle in Quintanarraya ist die Bar im Gemeindehaus. Da bekomme ich den Pilgerstempel und bezahle gleich die Übernachtung in der Herberge. Michelle ist ein paar Minuten später auch da, wir lassen es uns gut gehen bei einem Gläschen Wein, Tapas und den mitgebrachten Vorräten, die wir problemlos auch hier verzehren dürfen. Michelle hat sich die Asphalthölle nicht angetan, heute war sie es, die sich ein Stück hat mitnehmen lassen. – Die Herberge ist ein einfacher Raum mit fünf Betten, auch eine warme Dusche gibt es, und Kekse und Pulverkaffee. Außer uns beiden „wohnt“ hier zur Zeit eine junge Frau mit fliederfarbener Struwwelpeterfrisur und dekorativen Tatoos, sie jobbt als Fremdenführerin in der „Colonia Clunia Sulpicia“, einer römischen Ausgrabungsstätte ganz in der Nähe. Schade, dass meine Zeit nicht ausreicht für all das Sehenswerte, was nicht ganz unmittelbar am Weg liegt! Aber wenigstens einen Rundgang durch Quintanarraya mache ich noch, im letzten Abendlicht. Morgen werde ich das Kloster Santo Domingo de Silos erreichen. Wenn ich früh genug aufbreche und nicht allzu sehr trödle, kann ich vielleicht den kleinen Umweg durch die Yecla-Schlucht gehen, auf alle Fälle aber werde ich meinen geliebten Kreuzgang wiedersehen!

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Etappenlänge: 30,6 km

Die Etappe ist zu großen Teilen identisch mit dem Camino del Cid. Sie ist teilweise etwas asphaltlastig. Man trifft durchschnittlich alle fünf Kilometer auf ein Dorf, und es besteht eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass in einem oder mehreren dieser Dörfer eine Bar geöffnet ist. 

In Quintanarraya bekommt man den Pilgerstempel und den Schlüssel für die Herberge (5 Euro) in der Bar im Obergeschoss des Gemeindehauses, hier gibt es auch einfache Speisen, aber kein Frühstück. Tel: 686199533

Etwa 4 km entfernt liegen die Ruinen der Römerstadt Clunia Sulpicia: 

https://www.diariodelviajero.com/espana/clunia-huella-romana-en-burgos

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